Stilechter Start in Göttingen
Pünktlich um 09:50 Uhr fuhr der für diese Sonderfahrt eingesetzte Wagen 20 der Firma Weihrauch in seine Abfahrtsposition an Bussteig H. Um dem Alter des Fahrzeugs gerecht zu werden, erfolgte der Fahrkartenverkauf stilecht über einen ALMEX-Drucker.
Um 10:05 Uhr setzte sich der Bus mit insgesamt 25 Teilnehmern bei bestem Wetter in Bewegung. Die Route führte durch das Harzvorland über die B27 und B243 in den Osteroder Ortsteil Katzenstein zu den Kreisverkehrsbetrieben (KVB) Osterode.
Besuch bei der KVB Osterode
Auf dem Betriebshof der KVB gab es zunächst eine kleine Hürde: Der Werkstattmeister war in dringende Reparaturarbeiten eingebunden und konnte die Busse nicht rangieren. Doch unbürokratisch wurde eine Lösung gefunden. Nach einem kurzen Telefonat mit dem Betriebsleiter durften unsere "mitgebrachten" Fahrer ans Steuer.
Was folgte, war ein wahres "Feuerwerk der Busse". Echte Raritäten rollten aus der Halle. Nach 45 Minuten standen alle Fahrzeuge wieder an ihrem angestammten Platz, als wäre nichts gewesen.
Tappe & Gemke
Nach einer Mittagspause in der Osteroder Innenstadt führte die Route ab 13:15 Uhr über Förste und Kalefeld nach Kreiensen zur Firma Tappe. Herr Tappe beantwortete geduldig alle Fragen und öffnete für uns die Hallentore.
Anschließend ging es nach Alfeld zur Firma Gemke. Kenner wissen: Hier finden sich alte Bekannte aus Göttingen. Mitarbeiter hatten bereits am frühen Morgen die interessanten Fahrzeuge fotogen platziert, darunter den ehemaligen Wagen 90 der Göttinger Stadtwerke. Eine besondere Überraschung war Ex-Wagen 314, der sogar noch über die alten Zielfilme verfügte.
Abschluss in Northeim
Der letzte Programmpunkt war der Besuch bei Weihrauch-Uhlendorff in Northeim. Unsere Fahrer Jens und Marco präsentierten einen repräsentativen Querschnitt der dort beheimateten Flotte.
Als "Bonbon" zum Abschluss wurde die Rückfahrt nach Göttingen mit dem Wagen 31, einem MAN SÜ 240, durchgeführt – ein würdiges Ende für die erste GöBUS-Sonderfahrt.


















